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Maurice Merleau-Ponty
EAN / ISBN:
Ausgabe: 1967
Seiten:
147
Bibliograf. Angaben:
nicht verfügbar
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In 1 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 5.0 von 5.0 Punkten vergeben.
Folgende Meinung wurde bisher erfasst.
die Worte sprechen mich an...Bewertung 5 von 5.0 Punkten vom 26.11.1999- Nun, ich versuche- das Buch liegt neben mir und ich entziehe mich ihm nur für die Dauer des Schreibens dieser Rezension- zum wiederholten Male, mir Merleau- Pontys Essay "Das Auge und der Geist" zu erschließen. Und mir fallen dabei, wie schon so oft, auf dem Weg zum Verständnis unzählige fesselnde Beobachtungen ins Auge- denn die Worte sprechen mich an. Dabei ärgere ich mich über den Text, er ist nicht klar, nicht durchsichtig, ich kann nicht erkennen was dahinter steht. Und doch bleibt dieses ständige, fesselnde Gefühl, dass etwas da ist- eine Sprache, deren Bedeutung womöglich nicht hinter, sondern zwischen und in der Kombination der einzelnen Worte zu finden ist. In dieser Kongruenz von textuellem Funktionieren und inhaltlicher Aussage könnte man dem Text fast die künstlerische Qualität der Präsenz der Zeichen zuschreiben. Der Versuch einer inhaltlichen Zusammenfassung würde zumindest hier Merleau Ponty's Stärkung von Erleben gegen eine Dominanz der Beschreibung zuwiderlaufen. Ein Text, der nicht zur Verfügung steht, sondern anspricht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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