| Meinungen zum Buch: |
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In 3 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 2.5 von 5.0 Punkten vergeben.
Nachfolgend die neuesten Bewertungen:
Unlesbar wegen Vergewaltigung der RechtschreibungBewertung 1 von 5.0 Punkten vom 06.03.2010- Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen, weil es vielerorts unlesbar ist, weil die Autoren es versäumt haben, Wörter mit dem "Binnen-I" auszuschreiben. (S. 274: "TheologInnen, PädagogInnen, MusikerInnen und DiakonInnen wären daher..."). Ich hoffe, dass in einer Neuauflage dieser UnsInn korrigiert wird.
Einiges schlecht recherchiert!!!! Schade!!!!Bewertung 1 von 5.0 Punkten vom 08.08.2009- Ich bin von diesem Buch - zumindest von ein paar Artikeln sehr enttäuscht. Meine Rezension bezieht sich auch nur auf folgende zwei:
1.Wolfgang Teichmann: "Danke?" - Danke! Das Neue Geistliche Lied ist in die Jahre gekommen - wie geht es weiter?
2.Richard Mailänder:Die neuen geistlichen Gemeinschaften und ihre Musik.
Seit Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Neuen Geistlichen Lied (kurz NGL). In beiden Artikeln (insbesondere in dem von W. Teichmann) wird es mehr oder weniger diskutiert. Leider in massiver Form sehr oberflächlich, unwissenschaftlich und subjektiv! Die Definition die Teichmann für das NGL angibt, gilt für sämtliche Popularmusik! Sie grenzt das NGL keineswegs klar und deutlich ab. Selbst der Titel des Artikels "Danke?...", der sicher auf das Lied "Danke, für diesen guten Morgen" hinweist, ist irreführend, denn dieses Lied ist gar kein NGL!!! Gregor Linßen - ein Protagonist des NGLs - sagt hierzu: ...das NGL steckt in der Danke-Falle, in die der Autor Teichmann prompt reingefallen ist. Viele Behauptungen Teichmanns empfinde ich als an den Haaren herbeigezogen und unseriös. Empfehlenswert zum Thema NGL ist das Buch "Liederzünden" von Peter Hahnen.
Der zweite Autor Mailänder beginnt mit einer Diskussion zum Mottolied des Kölner Weltjugendtages, auch diesen Bericht empfinde ich z.T. an den Haaren herbei gezogen.
Kurzum: Beide Artikel (insbesondere der von W.Teichmann) sind verdammt schlecht recherchiert. Bei den anderen Artikeln wäre ein Urteil meinerseits ungerechtfertigt, da ich dafür kein Experte bin. Eine kirchenmusikalische EntdeckungsreiseBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 05.12.2007- Dieses Handbuch zu Fragen, Facetten und Perspektiven von Musik im Raum der Kirche sollte einem schnell zu Ohren kommen, wenn man sich mit Kirchenmusik beschäftigt und dabei nicht nur subjektive und 08/15-Einschätzungen schätzt. In vierzig Beiträgen kommt (fast) alles zur Sprache, was im weitesten mit Musik im Rahmen von Kirche zu tun hat. Dabei ist immer eine große Bandbreite von Kirche im Blick: neben den römisch-katholischen und evangelischen Kirchen kommen auch die Freikirchen zumeist ansprechend zum Zug.
Neben der theologischen und kirchenmusikalischen Kompetenz, die allen Verfassern und zwei (!) Verfasserinnen bescheinigt werden muss, ist besonders der Sprachstil der jungen und älteren bis sehr betagten Verfassern/innen hervorzuheben. Hierdurch wird dieses grundlegende Werk auch zu einem Meisterwerk der Sprache und der Lesespaß auch ein literarischer Genuß!
Neben biblischen und historischen Beiträgen wirft das ökumenische Standardwerk erstaunliche Schlaglichter auf aktuelle und praktische Themen, an die kirchenmusikalische Laien und Experten nicht vorüber gehen sollten. Dass auch die wissenschaftlichen Aspekte zumeist erfrischend bis essayhaft und unterhaltsam geboten werden, macht das ganze Buch sehr eingängig und ansprechend. Unterstützt wird dies durch hochwertige Photographien, die den Blick auf ungewöhnliche Aspekte und Facetten von Kirchenmusik lenken.
Das Buch hätte als Handbuch noch mehr gewonnen, wenn auch junge Menschen und insbesondere Kinder als Subjekte der Kirchenmusik Ernst genommen und berücksichtigt worden wären. Hier kommen sämtliche Bereiche der kindermusikalischen Perspektive im Raum der Kirche zu kurz, insbesondere die Frage von Kindermusicals, Kinderchöre, Ten Sing-Arbeit des CVJM, Kurende-Arbeit usw. Dies müsste in einer neuen Auflage unbedingt noch berücksichtigt werden, wenn Kinder mit ihren musikalischen Ausdrucksweisen als Subjekte des Glaubens Ernst genommen werden! Ebenso sind im historischen Bereich deutliche Lücken hinsichtlich des Pietismus, der Aufklärung und der neueren christlichen Pop- und Rockmusik wahrzunehmen.
Da dies aber nicht von jedem/jeder in einem ökumenischen Handbuch zur Kirchenmusik erwartet wird, bleibt es bei fünf Sternen für ein Buch voller Licht-Blicke rund um Kirchenmusik!
Sehr empfehlenswert!
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