Wolfssonate

Hélène Grimaud


EAN / ISBN:   9783764501969
Verlag:   Blanvalet
Ausgabe:   2005
Seiten: 256

Gebundene Ausgabe

Bibliograf. Angaben: 102 x 858 x 559 mm, 106 g
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kein Bild vorhanden Wolfssonate.,
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EAN:  
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erschienen 1900 bei Blanvalet, München 2006.,
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Meinungen zum Buch: In 15 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 4.0 von 5.0 Punkten vergeben.
Nachfolgend die neuesten Bewertungen:

unangepaßtes Kind-unglaublich tolle Frau

Bewertung 5 von 5.0 Punkten vom 02.06.2010
Dieses Buch ist einfach schön. Es ist sehr interessant für Musik-Fans, für Hunde- und Wolfsfreunde und den Rest der Welt. Aber auch ganz besonders Eltern, die ein sog. "schwieriges Kind"
haben. sollten dieses Buch lesen.Man darf gar nicht darüber nachdenken, wenn es damals schon modern gewesen wäre, sein Kind mit Pillen ruhigstellen zu lassen.
Es gibt in diesem Buch nur interessante Passagen, einfach lesenswert für aufgeschlossene Menschen jeden Alters.

Nichts zu erzählen

Bewertung 1 von 5.0 Punkten vom 30.12.2009
Ich finde, H. G. hat über sehr weite Strecken in dem Buch nichts wirklich Spannendes zu erzählen. Und die Wolfsgeschichten (Sagen, Legenden, biolog. Fakten) erscheinen mir künstlich in das Buch hineinplatziert - nicht etwa so kunstvoll wie es E.T.A Hoffmann in Kater Murr getan hat. Also wenig zu erzählen, und das auch noch schlecht (Übersetzung?) und streckenweise langweilig. Und wenn doch mal etwas spannend wird und mich interessiert (kommt ab und an vor - daher noch 1 Stern) bricht sie ab oder ergeht sich in Andeutungen.

absolut lesenswert!!!!

Bewertung 5 von 5.0 Punkten vom 23.08.2008
klasse buch......sehr verständlich und liebevoll geschrieben.
die autorin und autobiographin erzählt sehr lebensnah und überzeugend über den start und werdegang ihrer pianistenkarriere.
man kann sich sehr gut in ihre fast autistische gefühlswelt hineinversetzen und bekommt einen spannenden einblick hinter die kulissen.
nur zu empfehlen!!!!!

Schön - doch etwas abgehoben

Bewertung 4 von 5.0 Punkten vom 23.01.2008
Interessant fand ich die Ausführungen über ihre Kindheit, die Leidenschaft zur Musik und mit welcher Kompromislosigkeit und welchem Ehrgeiz sie für ihre Passion einsteht. Als nicht gerade überaus interessierte Musikliebhaberin hat sie doch mein Interesse an der klassischen Musik soweit geweckt, dass ich ein Konzert von ihr nächstens besuchen werde.

Die Abschnitte über das Leben und die Geschichte der Wölfe waren für mich wenig zugänglich. Für meinen Geschmack einfach zu mystisch und abgehoben, aber wer es mag, kommt sicherlich auf seine Kosten.

Werde das 2. Buch von ihr bestimmt trotzdem lesen.

Tolles Buch - schlecht übersetzt

Bewertung 5 von 5.0 Punkten vom 07.05.2007
Wie von Kauz "carrie-fisher" in dessen Rezension bereits vermutet, ist die deutsche Übersetzung dieses Buches äußerst minderwertig.
Neben schlechtem Ausdruck gibt es viele grammatische Fehler, insgesamt ist die Übersetzung oberflächlich und lieblos und ist mit Hélène Grimauds Original-Version in französischer Sprache qualitativ nicht vergleichbar.

Ich mag Hélène Grimaud als Mensch und Künstlerin, ich mag ihre Musik, ich mag dieses Buch, das mit sehr viel Offenheit, Herzenswärme, Poesie, Energie und Kampfgeist den ungewöhnlichen Charakter dieser großartigen Frau widerspiegelt.


Andere Ausgaben des Buches:
Wolfssonate
von Hélène Grimaud

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erschienen 2006 bei Blanvalet Taschenbuch Verlag
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kein Bild vorhanden Wolfssonate.,
von Helene Grimaud

EAN:  
Taschenbuch
erschienen 1900 bei Blanvalet, München 2006.,
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Editorial Review:

Aus der Amazon.de-Redaktion

Oh glückliches Frankreich! Deine Ikonen sind weiblich: ob Jeanne D`Arc, Emmanuelle Béart oder die "Marianne“. Nun gibt’s eine Vierte im Bunde: die französische Konzertpianistin Hélène Grimaud; so durchscheinend zart, schön und unergründlich wie die Schauspielerin und so freiheitsliebend und missionarisch wie die Jungfrau von Orleans. Nur mit der „Marianne“, der Madonna des französischen Nationalgefühls, wird’s schwierig: Sie habe sich nie als wirkliche Französin gefühlt, sagt Hélène Grimaud, in deren Adern auch kaum französisches Blut fließt. Ihre Mutter ist Korsin mit Wurzeln in Nordafrika und Italien, ihr Vater wuchs als Adoptivkind in einer französischen Familie auf, sein leiblicher Vater wiederum war Deutscher. Bei solcher Herkunft fühlt man sich nicht selten entwurzelt.

In ihrer Autobiografie Wolfssonate umschreibt die heute 34 Jahre alte Künstlerin denn auch immer wieder diesen Zustand der Einsamkeit, der sie von Kindesbeinen an umgab. Überhaupt nimmt ihre Kindheit in ihren Erinnerungen einen breiten Raum ein. Ein hypernervöses Kind sei sie gewesen, das zur Sorge der Mutter nie mit anderen spielte; das Farben sah, wenn es Klänge hörte, das zornig, launisch, unberechenbar war, doch zugleich einen manischen Drang nach Ordnung an den Tag legte. Da die verzweifelten Eltern, beide Altphilologen an der Universität, nicht weiterwussten gaben sie ihr ein Klavier. „Das war meine Rettung!“ Mit zwölf wurde sie als jüngste Studentin aller Zeiten am Pariser Konservatorium aufgenommen. Im Nu schaffte sie den Sprung in die internationale Musikelite, begeistert gefeiert von Kritikern wegen ihres "ungestümen und ausdrucksstarken Spiels".

Durchbrochen werden diese im poetisch philosophischen Stil dahin fließenden Erzählungen von Exkursen in die zuweilen skurrile Kultur- und Verhaltensgeschichte von Wölfen: Von der Lykanthropie, dem Glauben Menschen könnten sich in Raubtiere verwandeln, über die Ungeheuer von Gévaudan bis hin zu den Wolfskindern und der sinnlosen Jagd auf die Wölfe. Angefangen hatte Grimauds Liebe zu den Wölfen bei einem Spaziergang in Florida, wohin Hélène Grimaud ihrem Freund gefolgt war. Plötzlich stand sie einer Wölfin gegenüber, in deren Augen sie so etwas wie eine verloren geglaubte Seelenheimat zu erblicken meinte. Sie begann die Spezies zu erforschen, erarbeitete sich eine Wolfshalterlizenz. Heute ist sie stolze Besitzerin eines Wolfsgeheges unweit von New York. Die Hälfte des Jahres verbringt sie hier, im Engagement für eine vom Aussterben bedrohte Tierart. Die andere auf Konzertreisen. „Wahrscheinlich haben mich nur die Wölfe davor bewahrt, ganz menschenfeindlich zu werden.“

Ein außergewöhnliches Buch von überwältigender Diktion und dabei zutiefst berührend! --Teresa Pieschacón Raphael