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EAN / ISBN: 9783548367767
Ausgabe: 2005
Seiten:
214
Bibliograf. Angaben:
87 x
693 x
457 mm,
44 g
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In 4 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 5.0 von 5.0 Punkten vergeben.
Nachfolgend die neuesten Bewertungen:
absolut zufriedenBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 14.12.2009- Dieses Buch wurde mir schnell und in einwandfreiem Zustand zugesendet. Zum Inhalt: Ein wichtiger Beitrag zum humanistischen Gedankengut.
Juwelen in Mogelpackung?Bewertung 5 von 5.0 Punkten vom 30.10.2009- Dieses Buch ist gar kein richtiges. Vielmehr handelt es sich um eine Sammlung nachgelassener Schriften und Rede-Manuskripte von Erich Fromm. D.h. es kommen keine neuen Themen zur Sprache, sondern die aus anderen zentralen Werken bekannten Ideen werden noch einmal von verschiedenen Seiten beleuchtet, etwas anders formuliert, mit leicht anderen Akzenten.
Dann wiederum recht neu für mich waren Fromms Gedanken zu den Übereinstimmungen zwischen dem mittelalterlichen Mystiker Meister Eckhart und Karl Marx Menschenbild, die sich in Fromms Entwürfen zu einem leider nie fertig verfassten Buch erhalten haben und sich ganz am Ende der Schriftensammlung finden lassen.
Der Erwerb von "Humanismus als reale Utopie" scheint mir vor allem für solche Leser interessant, die Fromms Gedanken bereits ausführlicher dargelegt in seinen wichtigeren Schriften kennen gelernt haben, etwa in "Die Kunst des liebens" oder in "Haben oder sein". Zum Einstieg in seine Ideenwelt ist es eher ungeeignet, da viele Thesen nur kurz angerissen oder postuliert werden, die in seinen größeren Schriften ausführlich erläutert und begründet werden. Leitfaden Humanismus!Bewertung 5 von 5.0 Punkten vom 10.08.2006- Oft wird der Humanismus mit dem atheistisch orientierten Materialismus und Nihilismus identifiziert.Der Psychoanalytiker, Philantrop und Freidenker Erich Fromm zeigt aber in seinen Werk dem Weg des Glaubens an die Menschlichkeit; einen Weg der humanistischen Spiritualität, die dem Menschen einerseits nicht zur bloßen bio-chemischen Maschiene degradiert und anderseits keinesfalls einer dogmatischen Doktrin unterwirft. Dieses Buch ist ein Wegweiser in die Richtung einer neuen Renaissance des Humanismus, der wir so nötig haben. Es ist ein Aufruf gegen die Avantgarde der Enthumanisierung, die sich rapidal in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verbreitet. Utopia ist deshalb utopisch, weil kaum jemand an sie glaubt. Der Glaube an den Menschen in seiner Ganzheit ist die Essenz meiner therapeutischen und pädagogischen Arbeit. Vieles verdanke ich den Erkenntnissen, die ich aus diesem Buch gewonnen habe.
AnmerkungBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 11.10.1999- Wie Erich Fromm die Auffassungen Meister Eckarts mit dem frühen Marx in Beziehung setzt, ist überaus spannend und sehr lesenwert. Eingestanzte Schemen läßt der Autor nicht gelten.
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