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EAN / ISBN: 9783518287750
Ausgabe: 1995
Seiten:
1216
Bibliograf. Angaben:
224 x
705 x
437 mm,
159 g
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In 1 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 5.0 von 5.0 Punkten vergeben.
Folgende Meinung wurde bisher erfasst.
Habermas HauptwerkBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 10.01.2003- Die Theorie des kommunikativen Handelns kann man mit Fug und Recht als das Hauptwerk des Philosophen Jürgen Habermas bezeichnen. Hierin entwickelt Habermas seine eigene Theorie der Gesellschaft, die versucht, Ansätze der modernen Sprachphilosophie, der Systemtheorie, der Rationalisierungstheorie Webers und der soziologischen Lebensweltanalyse zu verbinden. Im Zentrum steht dabei die Erkenntnis, dass sich durch zunehmende gesellschaftliche Rationalisisierung und Arbeitsteilung Subsysteme aus der kommunikativen Lebenswelt des Individuums herausdifferenzieren, diese Systeme wiederum aber mit ihrer spezifischen, vom Individuum unabhängigen Eigenlogik die Lebenswelt kolonisieren. Das bietet für Habermas zum Schluß den Anknüpfungspunkt an die Kritische Theorie, für die seines Erachtens die Analyse dieser Kolonisierung der Lebenswelt im Vordergrund stand.
Habermas Buch ist sehr umfangreich und strotzt vor philosophischer und soziologischer Quellenkenntnis. Jedoch erscheint mir persönlich der Ablauf der Untersuchung etwas "zusammengesetzt": Detaillierte Studien verschiedener philosophischer und soziologischer Theorien wechseln sich ab, und manchmal fragt man sich während des Lesens, was der jetzige Abschnitt mit dem vorigen gemein hat. Meiner Meinung erschließt sich der Sinn mancher Untersuchungen erst gegen Ende des Buches. Dann aber macht das Ganze einen Sinn, und die Theorie erweist sich als überraschend überzeugend.
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