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EAN / ISBN: 9783446196445
Ausgabe: 1999
Seiten:
381
Bibliograf. Angaben:
142 x
811 x
528 mm,
123 g
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Buchbeschreibung
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| Meinungen zum Buch: |
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In 8 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 4.5 von 5.0 Punkten vergeben.
Nachfolgend die neuesten Bewertungen:
Beste Unterhaltung, spannend, ironisch und teilweise tragischBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 03.03.2010- Lorimer Black, der eigentlich auf dem Namen Milormar Blocj getauft wurde, ist das Kind südosteuropäischer Zigeuner, die nach dem 2. Weltkrieg nach Gr0ßbritannien immigriert sind. Er hat als Schadensregulierer einer großen Versicherungsgesellschaft Karriere gemacht und es dabei zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Seine Familie, zu der er losen Kontakt hält, benutzt ihn als "Geldautomaten" In seinem sonstigen Umfeld kennt niemand seine Geschichte und er legt auch keinen Wert darauf, dies zu ändern. Während eines Kundenbesuchs sieht er eine Frau, die ihn derart fasziniert, dass sie von nun an sein Leben bestimmt. Sie spielt mit ihm. Aber nicht nur sie. Lorimer wird zum Spielball der Interessen von Großinvestoren und eiskalt berechnenden Versicherungsmanagern und verinkt immer tiefer in einem Morast aus Lügen und Intrigen.
die Geschichte ist spannend, unterhaltsam und mit viel Liebe für den Protagonisten entwickelt. Eine Prise britischen Humors rundet das Ganze zu einem wahren Lesegenuss ab.
Kein FeuerwerkBewertung 3 von 5.0 Punkten vom 09.03.2009- William Boyd hat so unvergessliche Romane geschrieben wie EINES MENSCHEN HERZ, RUHELOS oder UNSER MANN IN AFRIKA und wer diese Bücher gelesen hat, wird nach Boyd regelrecht süchtig. In dem vorliegenden Roman fehlt leider dieses Feuerwerk an Leichtigkeit und Witz, obwohl Ansätze zu spüren sind. Doch dieser Yuppie aus der Versicherungsbranche bleibt einfach zu farblos und zu servil, als dass man ihm anderseits den ausgebufften Schadensregulierer, der über Leichen geht, abnimmt. Es entsteht auch der Eindruck, dass Boyd sich nicht entscheiden kann in welchem Genre er seinen Roman entwickeln will. Immer wieder geht es in Richtung Satire, dann jedoch geht der Tonfall verloren und Boyd übertreibt masslos bei der Beschreibung mancher Protagonisten und karikiert die Englische Gesellschaft als einen Haufen von Proleten, was durchaus wieder so fürchterlich realistisch daher kommt, dass der Satirecharakter nicht mehr zutrifft. Es fehlt dem Roman der Pfiff und die Leichtigkeit und das ist enttäuschend, zumal Boyd sicher zu den ganz grossen Schriftstellern unserer Zeit gehört.
Alles im Griff?Bewertung 5 von 5.0 Punkten vom 24.09.2008- Lorimer Black alias Milomre Blocj (das "j" wird nicht gesprochen) lebt das erfolgreiche und urbane Leben eines Yuppies in London - eigenes Appartement, Immobilien, Dienstwagen (für Autos hat er wenig übrig) und Schlafstörungen inbegriffen; sein Geld verdient er mit dem Regulieren von Schäden (was sich als amüsanter herausstellt, als es womöglich klingen mag), engagiert von einer bekannten Versicherung; seine Vorliebe für Musik beschränkt sich auf brasilianische und afrikanische Rhythmen;
Vor langer Zeit (nach dem College) hat Lorimer Black seinen Namen geändert, ein neues Leben begonnen - fast fern vom transnistrischen Familienclan, in welchem Fleischgeschenke hoch im Kurs stehen - um zu dem Schluss zu kommen: Er habe alles im Griff!!! Doch soll sein erster "Abgänger" - Mr. Dupree am Strick - die erste unstete Stelle in seiner Karriere bedeuten? Soll die Femme fatale - Flavia Malinverno, (eindeutig) verheiratet, sein Leben aus der Bahn werfen? Und mag ein möglicher Versicherungsbetrug nicht nur seinem korrekt geparkten Toyota an den Lack gehen?
Boyd beweist in seinem Roman, wie selbstverständlich es bergab gehen kann, wenn die Tendenz dazu erst mal diese Richtung einschlägt. Die Vielfalt der Charaktere ist schwer zu übertreffen. Neben Lorimer treten vor allem komische, nichtsnutzige, liebenswürdige und zwielichtige Nebendarsteller auf, die das Geschehen sehr großzügig untermalen. Die Handlung wechselt von heiter komischen Elementen zu tragischen Szenen, die dem Leben nicht fremd sind. Dialoge (v.a. die Schadensregulierung) sind ausgefeilt und betonen Wertigkeiten und Persönlichkeit - sie sparen nicht an Humor! Der Erzählstil ist lebendig, ständig in Bewegung (ohne Hast, ohne Eile) und lenkt alles Licht auf den Hauptdarsteller - sehr gut gelungen!
Ein spannender, geschmackvoll heiterer und dennoch taktvoll tragischer Roman in flüssiger Manier geschrieben, die fesselt ohne stilistische Erwartungen zu enttäuschen. Hat mir sehr gut gefallen!!!
Überwiegend heiterBewertung 4 von 5.0 Punkten vom 19.03.2007- Ein heiterer Roman - für eine Komödie aber doch zu trüb. Ein bisschen Krimi - aber dafür wiederum zu unernst. Außerdem noch Insiderreport aus der Versicherungsbranche, Selbstfindungstrip eines sympathischen *Yuppies* und Liebesgeschichte mit ungewissem Ausgang.
Ergo: das Buch ist schwer einem Genre zuzuordnen. Auf jeden Fall ist es vergnüglich und kurzweilig zu lesen. Erstklassiges Buch von Boyd. Absolut lesenswertBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 31.03.2005- William Boyd ist ein hervoragender Erzähler und man merkt dem Buch an, dass er kein reiner Schreibtisch Autor ist, der sich seinen Geschichten im warmem Kämmerlein zusammenspinnt. Die Situationen sind lebensnah, die Gefühle sind gelebt. Ein Buch für jene, die Bücher lieben, die man in einem Rutsch lesen muss.
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| Andere Ausgaben des Buches: |
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Armadillo
von William Boyd
EAN: 9783404920754
Taschenbuch
erschienen 2001 bei Bastei Lübbe
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kein Bild vorhanden
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The Armadillo in the Ancient Art of Chiriqui.
von George Grant. MacCurdy
EAN:
Taschenbuch
erschienen 1907 bei Quebec: Dussault & Proulx, Printers
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Die Rolle des armadillo-Proteins beta-Catenin während der Differenzierung von Muskelzellen in Kultur
von Jörg Hoffmann
EAN:
Taschenbuch
erschienen 1999 bei Frankfurt am Main : Selbstverlag,
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kein Bild vorhanden
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Inhalt: Franklin "Armadillo Comic", Jaxon "Der Hund", Corben "Die Sage von Rowlf", Irons " Der große Schwanz", Gore " Was Howie in der realen Welt erlitt".
von unbekannt
EAN:
Unbekannter Einband
erschienen 1973 bei Berlin, Verlag Klaus Bär,
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The Beginning of the Armadillos
von Kipling Rudyard
EAN:
Broschiert
erschienen 1985 bei Voyager Books, 1985
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Armadillo, Holzschnitt; ca 17. Jh
von unbekannt
EAN:
Unbekannter Einband
erschienen 1700 bei unbekannter Verlag
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Armadillo.
von unbekannt
EAN: 9783446196445
Unbekannter Einband
erschienen 2003 bei Carl Hanser Verlag, München Wien,
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Armadillo
von unbekannt
EAN:
Unbekannter Einband
erschienen 1999 bei Penguin Books Ltd
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Inhalt: Franklin "Armadillo Comic", Jaxon "Der Hund", Corben "Die Sage von Rowlf", Irons " Der große Schwanz", Gore " Was Howie in der realen Welt erlitt".
von Horror Comics
EAN:
Broschiert
erschienen 1973 bei Berlin, Verlag Klaus Bär,
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| Editorial Review: |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Es mag sein, daß Lorimer Black unter massiven Schlafstörungen leidet und von den Labyrinthen der britischen Klassengesellschaft besessen ist, doch ist Armadillos seltsamer Protagonist der Star-Sachverständige der Londoner Versicherung Fortress Sure PLC, die lieblos Fort genannt wird. Am Anfang von William Boyds siebtem Roman sehen die Dinge allerdings eher schlecht für ihn aus. An einem trostlosen Morgen im Januar hat einer seiner Fälle es offensichtlich vorgezogen, sich umzubringen, anstatt mit ihm zu reden: "Mr. Dupree war gleichermaßen der erste Tote in seinem Leben, der erste Selbstmord und der erste erhängte Mensch, und für Lorimer waren dies ein wenig zuviel erste Male auf einmal, was ihn ziemlich beunruhigte." Kurz darauf wird unser Held, der selbst eine Menge zu verbergen hat, von einem zweifelhaften Typen bedroht, dessen Verlust er ziemlich niedrig reguliert hat, und bändelt mit der hübschen verheirateten Schauspielerin Flavia Malinverno an. "Menschen, die einen Verlust haben, bestellen Dich zu ihnen, um den Schaden zu regulieren -- macht das den Verlust für sie erträglicher? Als ob ihr Leben irgendwie zu Bruch gegangen ist und du es wieder reparieren sollst", wundert sich Flavia. Zudem wird Lorimers Auto in Brand gesteckt und plötzlich wird aus dem im Fort bewunderten Star eine sehr verdächtige Person. Dann gibt es noch einen anderen Fall: die unwichtige Angelegenheit eines Rockstars, der behauptet, der Teufel sei in ihm. Und die Frage ist, gibt er dies nur vor oder nicht? Man braucht nicht zu erwähnen, daß Lorimer "genug davon hat, den Sündenbock für die Sorgen Anderer zu spielen". Boyd fügt diesem intelligenten Thriller eine große Portion tiefgründiger Psychologie und eine kleinere Portion Humor hinzu, indem er Lorimers mannigfaltige persönliche und soziale Ängste erforscht. Lorimer ist ein Mann, der verzweifelt alte Helme sammelt, obwohl er sich bewußt ist, daß sie nur "die Illusion von Schutz" bieten. Ein weiterer Armadillo-Leckerbissen ist die Dosis eines ganz besonderen Jargons. Soll Lorimer den mutmaßlichen Brandstifter des Fedora-Palastes "schmieren", bevor er selbst geschmiert wird? Oder vielleicht muß er nur "die Angsteinflößer auf ihn ansetzen". Boyd flößt seinen Lesern mit dieser zwielichtigen und beeindruckenden literarischen Vorführung auf jeden Fall mehr als einmal Angst ein. --Kerry Fried |
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