| Meinungen zum Buch: |
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In 4 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 3.0 von 5.0 Punkten vergeben.
Nachfolgend die neuesten Bewertungen:
SensibelBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 06.06.2010- Diese überaus sensible, hochintelligente, großartige Pianistin hat ein wundervoll nachdenkliches Buch verfasst, welches sich allerdings nur demjenigen erschließt, der bereit ist, sich wie in einem Konzert ergreifen und treiben zu lassen, mitnehmen zu lassen von den Schwingungen hinter den Worten. Ein wundervolles, zutiefst berührendes Buch, absolute lesenswert.
Tagebuch einer inneren und äußeren ReiseBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 28.12.2009- Hélène Grimaud ist beides: Pianistin und Schriftstellerin. ,Leçons particulières' (der französische Originaltitel) ist die Erzählung einer inneren und äußeren Reise; es ist ein Buch über die Kunst, insbesondere die Musik, es ist auch ein Buch über die Gratwanderung des künstlerischen Lebens. Es hat mir ausgezeichnet gefallen. Wie auch ,Wolfssonate'. Beide Bücher sind excellent.
leider nicht !Bewertung 1 von 5.0 Punkten vom 15.12.2009- Leider kann die schriftstellerische Leistung mit der musikalischen Qualität der Grimaud überhaupt nicht mit ! Wie hätte man auch von vornherein annehmen können, dass eine Pianistin auch eine Schriftstellerin sei.Das Buch ist hoch gestochenes " Geschwafel" auf dem Nivau einer Spätpubertierenden.Verwirrte Gedanken , abstruse Bilder und völlig unglaubhafte Darstellung von Kommunikation , wechseln mit Gedanken über naive Tierliebe , Märchen und Sagen der Antike. Über allem schwebt die Musik. Und darüber schwebt die Grimau. Wo ?
Literarische AusschweifungenBewertung 2 von 5.0 Punkten vom 17.11.2009- Helene Grimaud nimmt uns mit auf eine doppelte Reise. Sie erzählt uns über die Zeit zwischen den Konzerten. Dabei erzählt sie von Italien und ihren Begegnungen. Zweitens nimmt sie uns mit auf eine intellektuelle Reise. Warum brauchen wir eigentlich die Zeit zwischen der Arbeit? Sie lässt uns über den wahren Wert der Zeit sinnen. Wie kriegen wir unsere Probleme gelöst, die aus der Arbeit resultieren. Entspannungsübungen sind die Folge ihrer Arbeit. Yoga das einzige Ziel. So wird aus einer Problemlösung eine Therapie und eine sinnstiftende Tätigkeit. Wir brauchen die freie Zeit genauso, wie der Körper die Nacht braucht, um sich vom Tage zu erholen. Sie dient als Katalysator. Die Geschichten, die sie in der Ferne erlebt, sind so alltäglich wie unsere. Das Buch ist ein Reisetagebuch ohne die üblichen Beschreibungen, wie wir sie aus den klassischen Erzählungen her kennen. Es ist eine Entwicklung und eine Suche nach den wichtigen Dingen im Leben. Man erfährt mehr über ihre Suche nach dem Ursprung der Musik. Man sieht, wie tief sie sich mit den Personen beschäftigt. Ihre musikalischen Interpretationen liegen dieser Suche zugrunde. Es liegen viele Schwankungen in ihren Beschreibungen. Mir gefällt ihr erstes Buch besser, es war durchdachter. Das Buch scheint wie ein Bruchstück zu sein. Zu Beginn kommt man sehr schwer herein. Die Sätze holpern durcheinander. Es ist unvollkommen und nur ihre Musik scheint das Buch zu komplettieren. Über allem liegt ihre Musik. Es erinnert uns an die Aufnahmen und die Konzerte, die wir von ihr gehört haben. Ich finde, dass Buch ist auch schlecht übersetzt. Ich vermisse die Raffinesse eines guten Übersetzers, der einen Roman oder ein Buch zum ultimativen Erlebnis machen lässt.
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