Darf's ein bisschen mehr sein?: Roman

Meg Cabot


EAN / ISBN:   9783442366309
Ausgabe:   2007
Seiten: 416

Taschenbuch

Bibliograf. Angaben: 142 x 717 x 433 mm, 71 g
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Meinungen zum Buch: In 16 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 3.5 von 5.0 Punkten vergeben.
Nachfolgend die neuesten Bewertungen:

Etwas mehr Krimi hätte der Geschichte gut getan

Bewertung 2 von 5.0 Punkten vom 07.07.2010
Heather Wells hat ihre Karriere als Sängerin und Teenie-Star an den Nagel gehängt. Um ihren Lebensunterhalt zahlen zu können hat sie einen Job in einem New Yorker Studentenwohnheim angenommen. Zum Glück kann sie bei Cooper, dem Bruder ihres Ex-Verlobten wohnen, sodass sie nicht auch noch für eine teure Miete aufkommen muss. Ihr Leben scheint unspektakulär, denn außer dass sie sich um ihre Kleidergröße Sorgen macht, passiert nicht viel. Das ändert sich erst, als eine Leiche im Fahrstuhlschacht gefunden wird. Die Polizei glaubt an einen Unfall beim Fahrstuhlsurfen. Doch Heather hat eine andere Theorie. Erst als eine weitere Studentin auf dieselbe Art stirbt und Heather obendrein in Gefahr ist, hören sowohl der Kommissar als auch Cooper zu.

Meg Cabot, deren Bücher bereits als Filmvorlage dienten, versucht sich mit "Darfs ein bisschen mehr sein?" in einer Art seichten Krimi. Der erste Teil einer Serie um Heather Wells beginnt mit spritzigen Dialogen um gängige Kleidergrößen. Das nutzt sich allerdings etwas ab, je öfter es wiederholt wird. Leider sind das nicht die einzigen Wiederholungen, die den Lesespaß mindern.

Die Autorin hat bereits in vielen Romanen ihr Talent für lockere Unterhaltung bewiesen. Warum sie sich jetzt allerdings in diesem Genre versucht, bleibt mir verborgen. Für einen Krimi ist der Handlungsverlauf zu unausgegoren. Viele Gedankengänge der Protagonistin stellen sich plötzlich als richtig heraus, ohne dass der Leser diese nachvollziehen kann. Fast scheint es, als würde Heather beim munteren Raten ins Schwarze treffen. Nachdem ich vom Klappentext angelockt einen witzigen Krimi à la Janet Evanovich erwartet hatte, musste ich feststellen, dass mir die Zusammenfassung auf dem Buchrücken wohl auch gereicht hätte. Die Mörderjagd als unerschrocken zu bezeichnen, empfinde ich als pure Übertreibung. Einzig die sympathisch erscheinenden Hauptcharaktere haben mich ein wenig versöhnt. Darfs ein bisschen mehr sein? Ja bitte, Frau Cabot, beim nächsten Mal ist das unbedingt nötig.

Ehemaliger Popstar wird zu Miss Marpel...

Bewertung 3 von 5.0 Punkten vom 16.02.2010
Etwas anders als erwartet, war dieser Roman schon, aber alles zusammen recht unterhaltsam. Zwar erwartet man, das sich zwischen Heather und Cooper etwas entwickelt. Leider mehr als Händchen halten und ein kleines Küsschen auf dem Kopf bekommt man nicht zu lesen.
Toll finde ich, das sich Heather nach all diesen vielen Enttäuschungen in ihrem Leben, von einer ehemaligen Popstar zur Assistentin in einer Studentenbude runter entwickelt hatte, sich nicht unterkriegen läßt und ihren Mann steht.
Die Geschichte beginnt etwas langsam, aber im Laufe der Story wird es spannender und stellenweise lustiger.
Spannend darum, weil sie die komischsten Gedankengänge als Kriminalistin findet...
Denn es werden 2 junge Damen ermordet. Leider denkt die Polizei, das sie durch einen Unfall umgekommen sind. Aber Heahter läßt nicht locker, dazu kommt das ihre heimliche Liebe Cooper als Detektiv arbeitet und sie ihm ihre Vermutungen erzählt. Somit ist dieser Roman ein richtig guter Krimi mit witzigen Dialogen über dicke und dünne Frauen und ihre Laster...
Dumm finde ich, das Heather jedem erzählt, wer der Mörder ist. Somit findet sie sich bald selbst auf der Abschussliste!
Plötzlich passieren ihr Unfälle, aber was steckt dahinter und wer möchte plötzlich das Heather verschwindet...

Fazit! Leider keine Love-Story, unterhaltsamer Krimi mit stellenweisen lustigen Tatsch. Gut aber keiner richiges Ende mit Happy End!

Nicht schlecht

Bewertung 3 von 5.0 Punkten vom 20.01.2010
Die Geschichte bringt einen unterhaltsam durch einige Abende nach anstrengenden Arbeitstagen, mehr Reiz kann ich ihr jedoch nicht attestieren. Ich finde nicht, dass die Hauptfigur Heather zwangsläufig auf eine Anlehnung an Stephanie Plum schließen lässt, da sich die Ähnlichkeiten in annehmbaren Grenzen halten. Denn leider wirkt sie oft eher lächerlich statt lustig, verzweifelt und mitleidserregend anstatt emanzipiert und selbstbewusst. Die großen Mängel beschränken sich aber nicht nur auf eine leicht schwache Heldin, sondern erstrecken sich bis zum kaum präsenten Romanhelden, von dem nicht bloß Heather, sondern auch der Leser nur träumt. Der Ersatz findet sich stellenweise in dem Exverlobten der Heldin, deren Zusammentreffen jedoch eher in Slapstick enden.
Fazit: Der Kriminalfall wird gekonnt und spannend konstruiert, die Protagonisten treten schwachbrüstig auf und für eine Romanze ist die Geschichte zu eindimensional: wie soll das funktionieren, wenn die Heldin kaum einem männlichen Gegenüber begegnet?

Fade bis zur Schmerzgrenze

Bewertung 2 von 5.0 Punkten vom 23.01.2009
Zum Inhalt wurde von anderer Seite her schon ausführlich gepostet.

Eigentlich hat mich die Inhaltsangabe und die durchwegs guten Bewertungen veranlasst, mich einmal mit Heather-Wells zu versuchen. Meg Cabot ist eine erfahrene Autorin und der Plot klang witzig und interessant. Leider ist der Klappentext spannender als der Roman selbst.

Zwar ist die Heldin wirklich recht knuffig geraten. Ein abgestürztes Ex-Pop-Sternchen mit ein paar Speckröllchen auf der Hüfte und der obligatorisch Hang zum Chaos - das versprach Lesevergnügen pur. Das ganze gewürzt mit einem smarten Privatdetektiv und einem netten Krimiplot - da konnte doch nichts schiefgehen, oder?

Leider ist der Roman für meinen Lesegeschmack ziemlich verunglückt. Zwar tauchen ab und an witzige spritzige Lesemomente auf, insgesamt ist die Schreibweise eher fade und recht einfallslos. Als Kurzgeschichte hätte die Story eher Potential gehabt, so erging sich die Geschichte in Belanglosigkeiten und öden Wiederholungen. Die Auflösung der 2 Mordfälle war zwar überraschend konnte aber das Buch insgesamt auch nicht mehr retten.

Wirklich schade, daß der an sich witzige Plot an der Langeweile und dem mangelnden Schreibtalent der Autorin gescheitert ist...

Süß wie Trüffelpralinen!

Bewertung 4 von 5.0 Punkten vom 04.11.2007
Ein herrlicher Frauen-Roman á la Bridget Jones mit einer selbstironischen, bezaubernden Protagonistin, in die man sich perfekt hineinversetzen kann. Meg Cabot zeichnet ihre Charaktere alle sehr detailreich und liebevoll, das Campus-Leben wird ironisch, aber nicht überzogen dargestellt und die Kriminalstory ist, obwohl mit viel Witz gespickt, sehr spannend bis zum Schluss. Einen Stern Abzug gibt es von mir für einige unnütze Wiederholungen (beispielsweise nennt die Protagonistin das Studentenwohnheim etwa 100Mal "Studentenbude", verbessert sich aber sogleich mit "ähm, ich meinte Studentenwohnheim".
Das nervt dann doch etwas.
Aber trotzdem absolut LESENSWERT!


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kein Bild vorhanden Darf's ein bisschen mehr sein? : Roman.
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EAN: 9783442366309 
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erschienen 2007 bei München : Blanvalet,
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Editorial Review: Es gibt aktuell noch keine Buchkritik der Redaktion.