| Meinungen zum Buch: |
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In 4 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 5.0 von 5.0 Punkten vergeben.
Nachfolgend die neuesten Bewertungen:
prima abwicklungBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 18.03.2009- nette, leicht zu lesende Lektüre, die einen guten Einblick in die damalige Zeit gibt. Empfehlenswert für Leute, die sich erstmals diesem Thema nähern
LesenswertBewertung 4 von 5.0 Punkten vom 25.03.2007- Es wurde ja in den vorherigen Rezensionen schon viel über den Roman gesagt, deshalb auch nur so viel: Das Buch ist wirklich spannend zu lesen, in klarer schöner Sprache verfasst, nahezu poetisch, aber doch nicht übertrieben. Und man kann sich gut in Nannerl hineinversetzen. Genau das richtige Buch also, um sich gemütlich auf die Couch zu kuscheln, ein bisschen zu träumen und viele schöne Lesestunden zu haben.
Sehr gutBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 05.05.2006- ich habe gar nicht gewusst, dass mozart eine Schwester hat! Entweder liegt das an meiner mangelnden Information über Mozart, oder die Fazit: Man merkt, das der Autor sehr begabt ist und noch reserven offen hat, die er aber gut verwendet hat. Lesenswert!
Taurigschöner Roman um eine fast vergessene SchwesterBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 11.02.2006- Ein traurig-schöner Roman über die oft verkannte, hoch talentierte Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart. Maria Anna Walburga Ignatia Mozart, von ihrer Familie liebevoll Nannerl genannt, war in ihrer Jugend eine ausgezeichnete Pianistin und versuchte sich auch am Komponieren. Die Geschichte beginnt mit Briefen die sich Nannerl und ihr Verehrer Armand D´Ippold schreiben. Zwischen ihnen keimt eine zarte Liebe und Nannerl erzählt Armand ihre Lebensgeschichte bis ins Jahr 1777. Wie sie aufgewachsen ist mit Wolfgang, ihre Spiele im Königreich Dahinter, die Musik die sie so sehr liebt und die ungerechte Behandlung durch den Vater Leopold, der sie nicht wie den Bruder fördert. Es ist schrecklich, wenn der Vater Nannerl verbietet Geige zu spielen, weil sich das für ein Mädchen nicht schickt und auch komponieren darf sie nicht, tut es aber trotzdem heimlich. Auf die Reise nach Italien darf Nannerl nicht mit, weil sie in Salzburg bleiben soll um mit ihrem Klavierunterricht,den Aufenthalt ihres Vater und Bruder zu finanzieren. Sie wird trotzig und sehr schwierig, weigert sich zu nächst zu unterrichten und verbrennt all ihre Kompositionen. Sie schwört sich nie wieder zu spielen oder zu komponieren und wir einzelgängerisch. Durch Zufall lernt sie Victoria D´Ippold kennen der sie schon bald gegen den Willen ihres Vater unterrichtet, weil Victoria sehr talentiert ist. Durch die Freundschaft mit diesem Mädchen blüht Nannerl langsam wieder auf, nicht zu Letzt weil sie sich zu deren Vater Armand hingezogen fühlt. Eine zarte Liebe beginnt. Die Beiden wollen heiraten, doch dann zerstört ausgerechnet der geliebte Bruder Wolfgang das Glück der Schwester. Victoria wird von Wolfgang schwanger und dieser weigert sich zu heiraten, geht lieber nach Wien und macht Karriere. Armand wendet sich daraufhin von Nannerl ab und löst die Verlobung. Dies führt zum endgültigen Bruch mit dem Bruder. Wieder an einem Tiefpunkt ihres Lebens angekommen trifft Nannerl ihren alten Verehrer Johann Baptist von Sonnenburg wieder, der vorsichtig um sie zu werben beginnt. Durch die Heirat mit ihm löst sie sich endgültig von ihrem Vater und ist zu frieden als Ehefrau und Mutter, bis zum Tod von Wolfgang. Nannerl begreift endlich das sie sich selbst schuldig ist etwas für die Musik zu tun und kauft der Witwe Mozart alle Kompositionen ab, um sie zu veröffentlichen und auf Echtheit zu überprüfen. Erst jetzt findet Maria Anna Walbruder Ignatia ihren Frieden und kann dem toten Vater und Bruder vergeben.
Es ist ein schönes, oft sehr trauriges Buch, weil man mit Nannerl mit leidet, wenn ihr Vater ihr verbietet Geige zu spielen oder wenn sie sich von Armand trennt. Doch es ist auch ein Buch voll Hoffnung und Musik. Der Roman ist fiktiv, aber Nannerl hat es wirklich gegeben, sie war hoch talentiert und musste hinter ihrem Bruder zurück stecken. Die Liebe zu D´Ippold ist beliegt, doch ist sie später auf Drängen ihres Vaters die Vernunftehe mit dem Baron von Sonneburg eingegangen. Nicht nur für Mozart-fans ein Genuss!!!
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