| Meinungen zum Buch: |
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In 14 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 3.5 von 5.0 Punkten vergeben.
Nachfolgend die neuesten Bewertungen:
PhantasieBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 25.07.2010- Ich bin ein begeisterter Fantasysagen,-roman Leser.Flüssig und spannend geschrieben. Der Autor hat sich von verschiedensten, bereits vorhandenen Fantasysagen inspirieren lassen, aber ich meine, dass ihm diese Mischung gut gelungen ist.
Das braucht noch eine saubere ÜberarbeitungBewertung 3 von 5.0 Punkten vom 21.01.2010- Zunächst einmal, was als aller erstes auffällt - der Stil.
Es ist eine sehr bebilderte Sprache, die eine heimelige Atmosphäre von alten Birken in großen Wäldern und frischem Morgenduft entstehen lässt. Das trägt die Geschichte wunderbar.
Hin und wieder verstrickt sich Loevenbruck dabei allerdings auch gründlich in dieser klangvollen Ausdrucksweise und es kommt zu einem soliden sprachlichen Rumms, der einen aus dieser Stimmung reißt. Auch inhaltlich lässt sich der Autor dann manchmal zu Patzern hintreißen. Wenn eine Horde von 3000 Soldaten ein Dorf überrennt, dabei alles dem Boden gleich macht und Loevenbruck dabei tief in die rethorische Trickksite greift, um sprachlich brilliant das ganze Ausmaß der Katstrophe darzustellen - und dann kommt im nächsten Satz, das war übrigens ein 30 Seelen Dorf, das da von dem gigantischen Trupp niedergemetzelt wurde, dann schluckt man erst mal. Das passt schlicht nicht zusammen.
Außerdem gibt es hier noch ein anderes riesiges Manko: Es ist verwirrend! Zunächst einmal benutzt er erfundene Namen. Kann man ja akzeptieren, wenn man unbedingt möchte, aber es sind so viele! Und einen Haufen der Namen braucht man einfach nicht. Es wird nicht nur daurend von Personen erzählt, deren Namen man sich merken muss, sondern auch von Orten, und jede Rasse hat auch ihre eigenen Rituale und Mächte, deren sie sich bedienen - alles mit eigenem Namen. Mal abgesehen davon, dass ohnehin von jeder Person, die dazukommt, erst mal die Lebensgeschichte detailliert dargestellt wird sowie sogar von Orten - ihre Entstehung, ihre Bedeutung... - schon nach kurzer Zeit kann man die fremd klingenden Namen nicht mehr zuordnen und ist rettungslos verloren, wenn ein Name fällt, den man vorher doch schon mal gehört hat. Nur war das jetzt eigentlich ein Mann oder eine Frau? Gehört er überhaupt zu den Menschen? Ach nein, das war der Anführer von diesen einen da, der Schwestertruppe der Gorgunen. Oder klang der Name nur ähnlich? Zu viel!
Nur weil die Geschichtge aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers dargestellt wird, braucht man dem Leser nicht jede erdenkliche unwichtige Information unterschieben.
Die wichtigen Stellen werden dafür patzig erklärt. Ein paar Leute unterhalten sich und zwischendruch werden dauernd die Gedanken einer der Personen wörtlich erzählt, um mit Hilfe seiner Überlegungen zu erklären, was der Kern des Gespräches ist. Das stört! Wenn man nicht dazu in der Lage ist, im Verlauf der Szene deutlich zu machen, was Sache ist, ohne sich einer solchen Krücke zu bedienen, sollte man's vielleicht doch lassen.
Und letztlich - wenn es schon ein allwissender Erzähler ist - könnte die Geschichte auch ein paar nützliche Informationen vertragen. Die ganze Zeit hat man keine Ahnung, was die weiße Wölfin, die ja doch einen ausführlichen Erzählstrang stellt, mit dem Rest der Geschichte am Hut hat. Geheimnisvoll darfs ja sein, aber ab und zu braucht man einfach ein paar zusammenhängende Informationen, damit's Spaß macht - in guten Romaen würden die Informationen gut dosiert immer mal wieder ein Aha-Erlebnis auslösen während sie langsam zu einem großen Ganzen gewoben werden.
Kurzum: In diesem Roman herrscht totale Baustelle.
Trotz allem vergebe ich mal großzügig drei Sterne. Denn das Buch ließt sich leicht und flüssig und wenn's nicht grade irgendwo hinkt kann man sich tief hineinfallen lassen. Man kann die Wöflin fast sehen, das Lagerfeuer fast riechen. Die Geschichte selbst ist nicht das Allerneuste, ist aber durchaus schön verpackt.
Wenn man also ein, zwei Augen zurdrückt kann man viel Spaß damit haben. Etwas über den Durchschnitt...Bewertung 4 von 5.0 Punkten vom 23.04.2008- ist dieses Buch. Es ist nicht alzu langweilig, aber wirklich spannend ist es auch nicht. Der Autor hatte seine guten und seine schlechten Moment, dass steht für micht fest.
Die Art der Geschichte habe ich vorher noch nicht gelesen. Zwar sind die einzelnen Parteien zu stereotyp, wie gesagt wurde, aber es doch besonders, wenn nicht nur Druiden gegen die Christen, alle gegen den großen Bösen, sondern auch die merkwürdigen Tuatahn plötzlich aus der Erde kommen und ihr Recht beanspruchen: Die Herrschaft übder die Insel.
Es ist Lektüre, die nicht anstrengt, aber dennoch unterhaltsam ist. Ich habe es eigentlich ganz gerne gelesen, auch wenn ich nicht wirklich einen Drang spüre mir den nächsten Teil zu besorgen. Fahriger Schreibstil, aber schöne Charaktere!Bewertung 3 von 5.0 Punkten vom 21.02.2008- Dies war eines der Bücher, an denen ich mal wieder ewig gesessen habe. Ein zeichen dafür, dass mich die Story mich nicht genug fasziniert hat, um mich an das Buch zu fesseln.
Ich muss sagen, dass ich mich bei dem Schreibstil öfters gefragt habe, ob dies vielleicht ein Kinderbuch ist. Als dann wiederum eine blutige Stelle kam, habe ich mir schon gedacht, dass dies nicht der Fall ist. Dennoch muss ich sagen, hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen, er war teilweise so fahrig und oberflächlich, dass man wirkich meinen konnte, es handle sich um ein Kinderbuch.
Ich muss jedoch sagen, dass es trotz der teilweise ausbleibenden Spannung einige schöne Facetten hat, wie beispielsweise die Darstellung der Charaktere, die mir in ihrer Vielseitigkeit sehr gut gefallen haben. Hier hat der Autor es wirklich geschafft, Wesen zu erschaffen, die auch mehrer Seiten aufzeigen, gegensätzliche Gefühle haben, aber doch in ihrem Wesen sympatisch werden. Damit meine ich natürlich hauptsächlich die Hauptcharaktere.
Auch die Verbindung zur Wölfin, die ja den Titel der Reihe ausmacht, finde ich sehr gelungen, da bis zum Schluss die Frage aufbleibt, was die Wölfin letztendlich mit der ganzen Story genau zu tun hat. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Dennoch, aufgrund des Schreibsstils, der teilweise wirkich zu oberflächlich ist (es mag auch an der Übersetzung liegen), und aufgrund der tatsache, dass mich dieses Buch leider nicht völlig in seinen Bann ziehen konnte, vergebe ich nur 3 Sterne. Der RingBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 06.01.2008- Spannend aufgebaut, beschreibt dieses Buch den Beginn der Christianisierung in Irland. Leider hat der Übersetzer bei den keltischen Begriffen und Namen nicht die hier übliche Schreibweise verwandt, das stört irgendwie (z.B. Eriu anstatt Erin).
Viele Fragen warten auf Antwort - und man ist auf die weiteren Abenteuer von Alea und Imala - der weißen Wölfin - gespannt.
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| Editorial Review: |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Die Fantasy-Trilogie Das Geheimnis der weißen Wölfin stammt aus der Feder Henri Loevenbrucks und kommt somit aus Frankreich, was eine Besonderheit darstellt. Denn phantastische Literatur unserer westlichen Nachbarn war und ist hierzulande selten. Sehr zu begrüßen ist, dass Blanvalet bei diesem Dreiteiler, was Aufmachung und Editionsplan angeht, ähnlich vorgeht wie bei Trudi Canavans Die Gilde der schwarzen Magier: Klare, schicke Covergestaltung, und die Fortsetzungen erscheinen in schneller Folge, so dass die gesamte Serie innerhalb von vier Monaten komplett vorliegen wird. Das junge Waisenmädchen Alea findet am Finger eines Toten einen Ring, der ihr geheimnisvolle Kräfte verleiht und sie schon bald in Schwierigkeiten bringt. Denn die Schergen des düsteren Maolmòrdha sind plötzlich hinter ihr und dem Ring her. Gleichzeitig steigen die Tuathann aus ihren unterirdischen Reichen, um ganz Gaelia zu erobern. Auch die Druiden, die mit den Christen in Harcort im Clinch liegen, sind an Aleas Ring interessiert. Weitere Parteien sind die hässlichen Gorgunen, die Sylphen und eine wahrlich geheimnisvolle weiße Wölfin. Zum Glück findet Alea in dem alten Zwerg Mjolln einen guten Freund, der sie auf ihr Abenteuer begleitet. Auch wenn Loevenbruck uns nichts wesentlich Neues bietet, vermag der Auftakt der Trilogie aufgrund seiner Figuren bestens zu unterhalten. Vor allem die mitunter kauzige Gestalt des Zwerges Mjolln ist im Reigen der Protagonisten erfrischend witzig. Um Aufsehen erregende Fantasy handelt es sich hier allerdings nicht, dazu werden Gut und Böse und die einzelnen Völker zu stereotyp gezeichnet. Aber mit dem Großteil an deutschsprachiger Fantasy kann Loevenbruck gut mithalten. In einigen Beschreibungen, in denen er Bilder von Personen und Orten entwirft, ist er sogar deutlich stärker. Schade nur, dass eine ungeschickte Übersetzung den Lesespaß einzelner Passagen deutlich hemmt. Spätestens, wenn die Wölfin sich an der “pflanzlichen Vollkommenheit” des Waldes erfreut, dann wünscht man sich mehr übersetzerische Vollkommenheit. -- Solveig Zweigle |