| Meinungen zum Buch: |
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In 13 Bewertung(en) wurden durchschnittlich 4.0 von 5.0 Punkten vergeben.
Nachfolgend die neuesten Bewertungen:
Interesse an Kant weckenBewertung 4 von 5.0 Punkten vom 11.11.2009- Kant ist vieles - aber nicht leicht zu lesen. Darüber hinaus verscheucht der imense Seitenumfang des Originalwerkes den interessierten Laien unter Umständen und bringt ihn damit um die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren, was der Mensch nun endlich wissen kann.
Ralf Ludwig hat sich dem Versuch angenommen, Kant verständlich und in kurzer und prägnanter Weise dem Leser näher zu bringen. Wenn man sich den Grenzen der menschlichen Erkenntnis nähert, leuchtet es ein, dass die Thematik alles andere als leicht verständlich ist. Ludwig ist dennoch bemüht, abstrakte und ausschweifende kantsche Gedankengänge soweit herunterzubrechen und zu illustrieren, dass einerseits die originale Aussage nicht verfälscht und andererseits ein möglichst einfaches Verständnis geschaffen wird. Und in der Tat, die von Ludwig gewählten Alltagsbeispiele helfen, sich der Thematik zu nähern. Dass diese dennoch nicht ganz einfach ist und darum auch einige Passagen Ludwigs mehrmals gelesen werden müssen, liegt in der Natur der Sache. Teilweise wünscht man sich ein bis zwei Beispiele mehr, um etwas länger an der behandelten Stelle zu verweilen um diese noch von einer anderen Warte aus zu betrachten.
Angenehm ist beim Lesen natürlich auch der Wechsel zwischen Orignialtext und der Interpreatation bzw. der Zusammenfassung Ludwigs.
Die Absicht dieser Einführung, den Leser auf die Lektüre des Originals einzustimmen und ihm dieses schmackhaft zu machen, darf als gelungen betrachtet werden. Sehr gut verständlich - Autor sehr einfühlsamBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 07.03.2007- Die Kritiken anderer, die dieses Werk als unverständlich und sogar noch schwieriger als den Originaltext beschreiben, kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. Der Autor schafft es immer wieder sich ganz auf den Blickwinkel des unerfahrenen Lesers einzustellen und erklärt mit praxisnahen Besipielen, die nun wirklich jeder Verstehen kann. Sei es ein Spaziergang durch die Natur oder das Beobachten von Sternen als Hobbysternenkundler, die Beispiele die Ludiwg bringt, bringen die theorethischen und schwammigen Formulierungen Kants in eine sehr aktuelle und gut verständliche Form.
Das ungute Gefühl, was mich immer beschlich, wenn ich die Kritik der reinen Vernunft aufschlug ist mittlerweile verlfogen.
Mir hat das Buch sehr viel gebracht und gezeigt, dass Philosophie auch in einer sehr spritzigen und angenehmen Weise vermittelt werden kann. Für Laien gut verständlichBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 15.09.2006- Mit diesem Buch habe ich die Kritik der reinen Vernunft verstanden und ich bin ein Stück stolz darauf. Sicher war es etwas anstrengend sich durchzuarbeiten, aber Ludwig hat ein sicheres Händchen, den Leser durch Kants wichtigstes Werk zu leiten. Als Gerüst dient dabei die Gliederung des Originaltextes. Hinterher hat man das Gefühl, den Text anhand der geschickt ausgewählten Originalpassagen verstanden zu haben. Man kennt den Text gewissermaßen vom Original her. Eine geschickte Methode um zu vermeiden einer evtl falschen Interpretationen aufzusitzen.
Nicht als Einführung geeignet!Bewertung 2 von 5.0 Punkten vom 09.04.2006- Als ich neu angefangen hatte, mich mit Philosophie zu beschäftigen (damals noch nicht im Rahmen des Studiums), hat mich aufgrund seiner Rationalität Kant interessiert. Auf der Suche nach einer Einführung habe ich mir dieses Buch gekauft: Nach 20 oder 30 Seiten habe ich das Buch aber frustiert weggelegt. Meiner Meinung nach besteht das Problem dabei nicht, dass Kant besonders schwierig ist. Das ist er zwar mit Sicherheit, aber dass sind andere Philosophen auch, und trotzdem gelingt es manch einer Einführung, die Umrisse der betreffenden Philosophie dem Anfänger näher zu bringen.
Ich finde aber, dass diese Einführung zu undeutlich, zu "schwaffelig" geschrieben ist- als Anfänger/Anfängerin versteht man nur Bahnhof. Ja, vielleicht kommt man nach, wenn man Kant schon kennt- aber was ist denn dann der Sinn dieses Buches? Den wenn man Kant schon kennt, gibt es zig bessere andere Texte um sich intensiv mit ihm zu beschäftigen. Die "Kritik" als gebleckte ZungeBewertung 5 von 5.0 Punkten vom 13.11.2005- Mit diesem Buch fing für mich meine Faszination für Kant an, die mein Leben lang andauern wird.
Das Text von Ralf Ludwig ist als Lesehilfe, nicht als "Vernunft light" gedacht. Es stellt ausführliche Originalauszüge von Kant neben einfache, klare Erläuterungen - ein bescheidenes Vorgehen, das für den Autor spricht. Hauptgedanken und Gliederung der "Kritik" werden herausgearbeitet, Hinweise auf die Bedeutung einzelner Abschnitte, werkinhärent und philosophiehistorisch, werden gegeben. Ludwigs Ton bleibt dabei leichtherzig und ironisch, ein kleines Wunder hinsichtlich der Thematik. Dies regt für den heutigen Leser eine erfrischend unakademische Sicht auf Kants Werk an: Ist es nicht möglich, dass der Philosoph all seine Satzungetüme mit einer gewitzten Häme niederschrieb, wohl wissend, wie sie seine Leser dereinst quälen würden? Kann man sich angesichts heutiger Stöpseleien der Naturwissenschaften bezüglich des "freien Willens" ein Lächeln verkneifen, wenn in der "Kritik" zugleich (links) der freie Wille bewiesen und (rechts) selbiger widerlegt wird? Wirkt der Text heute nicht wie eine augenzwinkernde Enthüllung der Metaphysik in der Physik? Ralf Ludwig hat mir, einem Naturwissenschaftler, geholfen, in der "Kritik" ein Monument zu sehen: die ewige gebleckte Zunge wider alle Welterklärungsversuche.
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| Editorial Review: |
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Aus der Amazon.de-Redaktion In das weitläufige Gedankengebäude des größten Philosophen der Neuzeit sollte man sich besser nicht ohne kundige Begleitung wagen. Und Einführungen in Immanuel Kants Denken gibt es viele -- allerdings sind die meisten selbst so schwierig geschrieben, daß man eigentlich vorher eine Einführung in die Einführung lesen müßte. Die dtv-Reihe Philosophie für Anfänger setzt dagegen ganz auf Verständlichkeit, damit Meilensteine der Philosophiegeschichte wie die Kritik der reinen Vernunft auch heute noch mit Gewinn gelesen werden können. Ralf Ludwig erweist sich als exzellenter Wegbegleiter, der auch philosophische Grundbegriffe wie Metaphysik oder die Unterscheidung zwischen Verstand und Vernunft eingehend erklärt. "Die Metaphysik, in welche ich das Schicksal habe verliebt zu sein," klagte Kant, denn bei ihr laufe alles auf ein bloßes fruchtloses Herumtappen hinaus. In seinem Hauptwerk, das Ergebnis von fast zwei Jahrzehnten philosphischer Arbeit, geht es um dieses Drama der Erkenntnis, daß der Mensch die Wirklichkeit eben nicht erfassen kann, sondern immer nur eine subjektive Vorstellung von ihr zu erlangen vermag. Kant untersucht deshalb Funktionsweise und Grundbegriffe des Verstandes und zeigt dem menschlichen Erkenntnisstreben seine Grenzen auf. Der Mensch möchte stets einen Turm errichten, "der bis an den Himmel reichen sollte", bringt es aber doch nur zu einem Häuschen, das sich als für unsere "Geschäfte auf der Ebene der Erfahrung gerade geräumig und hoch genug" erweist. Eine neue Metaphysik müßte demnach diese Beschränktheit unseres Denkapparats bei der Erfassung der Realität berücksichtigen. Kant selbst aber baute sehr hohe Geistestürme und zugleich wurde er als "Alleszermalmer" gescholten, weil die Philosophie nach ihm eine völlig andere war. --Christian Stahl |